Praktische Alltagsleitfäden

Eine Verbindung in der Familiengeschichte dokumentieren

Von einer konkreten zu prüfenden Beziehung ausgehen und den belegenden Datensatz mit Herkunft aufbewahren. Gleiche Namen oder geteilte Stammbäume sind Hinweise, keine ausreichenden Belege zum Zusammenführen zweier Personen.

Das Vorgehen

  1. Beziehung und bekannte Anhaltspunkte festlegen: Namen, Orte, Zeiträume und Dokumente. Angaben aus Erinnerungen oder Familienerzählungen kennzeichnen.
  2. In Beständen und Diensten des betreffenden Landes und Ortes suchen. Signatur, Datum, Seite oder Bild notieren; Originaldokument von Abschrift und Index unterscheiden.
  3. Übereinstimmungen und Widersprüche vergleichen. Bei unsicherer Verbindung mehrere Annahmen behalten und die nächste unterscheidende Recherche formulieren.

Fiktives Anwendungsbeispiel

Im fiktiven Fall tragen zwei Personen in verschiedenen Gemeinden denselben Namen. Ein Dokument nennt eine passende Verwandtschaft, doch ein Datum weicht ab. Die Notiz bewahrt Unterschied und Datenquellen; Personen werden nicht allein nach Namen verbunden.

Aufzubewahrende Unterlagen

Signatur, Institution, Dokumentadresse, Seitenangabe, eigene Abschrift und vorläufigen Schluss aufbewahren. Informationen über lebende Personen nur begrenzt verbreiten.

Was dieses Vorgehen feststellen kann

Die Methode ordnet Dokumentenrecherche. Sie entscheidet weder über Identität, rechtliche Abstammung noch Erbrechte; Zugangsvorschriften der Archive unterscheiden sich.

Ergänzende Dokumentation

Dokumentation abgerufen am

Ein redaktionelles Vorgehen, ein fiktives Beispiel und weiterführende Referenzen.

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Veröffentlicht am · Aktualisiert am